Dänisches „Graceland“ verliert Namensstreit
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Ein dänisches Museum und Clubhaus für Fans des 1977 gestorbenen Superstars Elvis Presley muss eine halbe Million dänische Kronen (67.000 Euro) Strafe zahlen, weil es den Namen „Graceland“ verwendet hat. Das See- und Handelsgericht in Kopenhagen verurteilte die Betreiber heute wegen Namensrechtsverletzung.
Das Haus hat das einstige Anwesen von Presley in Memphis im US-Bundesstaat Tennessee zum Vorbild. Es wurde 2011 im norddänischen Randers eröffnet und bekam den Namen „Graceland Randers“.
Zu nah am Original, fand eine amerikanische Gesellschaft. Sie hat die Rechte für die Marke „Graceland“ inne und klagte gegen das Museum. Seit Anfang dieses Jahres trägt das Haus in Dänemark den Namen „Memphis Mansion“.