Trump: „Obama wurde in den USA geboren, Punkt“
Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat sich nun doch überzeugt geäußert, dass der Geburtsort von Präsident Barack Obama in den USA liegt. Bei einer Rede in Washington sagte Trump heute: „Präsident Obama wurde in den Vereinigten Staaten geboren, Punkt.“
Der 70-Jährige hatte in der Vergangenheit öffentlich angezweifelt, dass Obamas Geburtsort in den USA liegt. Dann hätte der Demokrat laut Verfassung nicht Präsident werden dürfen. Zuletzt wich Trump Fragen zu dem Thema aus. Er hatte damit der zuvor kaum beachteten „Birther“-Bewegung Auftrieb verliehen, die im öffentlichen Leben grundsätzlich Verschwörungen, insbesondere gegen die weiße Mehrheit in den USA, am Werk sieht.
Neuer Angriff auf Clinton
Zugleich nutzte Trump seine Feststellung für einen weiteren Angriff auf seine demokratische Rivalin Hillary Clinton. Diese habe die Theorie in ihrem damaligen Vorwahlkampf gegen Obama, in dem sie unterlag, in Umlauf gebracht, so Trump. Obama selbst wollte Trumps Aussage nicht kommentieren. Er habe Wichtigeres zu tun, ließ er mitteilen.
Clinton nach Erkrankung zurück auf Wahlkampfbühne
Unterdessen ist Hillary Clinton zurück im Wahlkampf: Nach drei Tagen Pause, bedingt durch eine Lungenentzündung, sprach sie gestern (Ortszeit) in Greensboro im US-Bundesstaat North Carolina.
Die 68-Jährige versicherte, wieder fit zu sein, und nutzte ihren Auftritt, um die Probleme des US-Gesundheitssystems anzuprangern. Die kurze Pause könnte für sie angesichts des nun extrem knappen Rennens dennoch zum Nachteil werden.
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