Österreichs immaterielle Welterbeliste wächst

Das Immaterielle Kulturerbe Österreichs wächst: Die nationale UNESCO-Liste der historisch bedeutsamen Brauchtümer zählt seit heute sechs neue Einträge und umfasst somit nunmehr 96 Traditionen. Zu den Neuzugängen gehören unter anderem die Spielpraxis des Salzburger Marionettentheaters, die Herstellung und Verwendung der Linzer Goldhaube, der Ausseer Fasching und das Taubenschießen in Altaussee.

Weiters aufgenommen wurden auch das Axamer Wampelerreiten (Tirol) sowie das Erfahrungswissen im Umgang mit der Lawinengefahr der alpinen Regionen Österreichs. In Ergänzung zur UNESCO-Welterbekonvention von 1972 wird seit 2003 den gelebten Traditionen Aufmerksamkeit geschenkt und unter dem Begriff „Immaterielles Kulturerbe“ von der UNESCO dokumentiert und geschützt. Österreich trat der UNESCO-Konvention zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes 2009 bei.