Themenüberblick

Tabu und Überschreitung

Die Geschichte von Sex in Wien ist auch eine Geschichte der versuchten Verhinderung von Sex in Wien - wie man etwa an einer „Onaniebandage“ sehen kann. Das Wien Museum hat für die Ausstellung über 500 Exponate zusammengetragen.

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Ausstellungsansicht von "Sex in Wien" im Wien Museum

ORF.at/Dominique Hammer

Onaniebandage für Knaben um 1850. Der französische Mediziner Guillaume Jalade-Lafond publizierte 1818 den Prototyp dieses Onanie-Verhinderungsapparats.

Ausstellungsansicht von "Sex in Wien" im Wien Museum

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Ballkleid für ein junges Mädchen um 1865: Tagsüber waren junge Damen züchtig unterwegs, des Nachts waren ausladende Ausschnitte erlaubt.

Ausstellungsansicht von "Sex in Wien" im Wien Museum

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Nationalsozialistisches Propagandaplakat gegen „Schund- und Schmutzliteratur“, 1925

Ausstellungsansicht von "Sex in Wien" im Wien Museum

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Ein Porno für die Hosentasche, der in holprigen Versen von den sexuellen Abenteuern einer jungen Tänzerin erzählt

Ausstellungsansicht von "Sex in Wien" im Wien Museum

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Schafsdarmkondom mit Gestell zum Trocknen, um 1800. Kondome wurden ursprünglich als Schutz gegen Syphilis und andere sexuell übertragbare Krankheiten konzipiert. Die ersten wirkungsvollen Kondome wurden aus Fischblasen oder Schafsdärmen hergestellt und waren sehr teuer (Text: Wien Museum).

Ausstellungsansicht von "Sex in Wien" im Wien Museum

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Transgender-Modell Carmen Carrera auf dem Plakat für den Life Ball 2014 von David LaChapelle

Ausstellungsansicht von "Sex in Wien" im Wien Museum

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Bierdeckel: ÖH-Kampagne gegen die sexuelle Belästigung von Frauen. Unter dem Motto „Wenn wir es nicht tun, tut es niemand. Du entscheidest“ rief die ÖH vor einigen Jahren dazu auf, bei Belästigung von Frauen nicht einfach wegzusehen (Text: Wien Museum).

Ausstellungsansicht von "Sex in Wien" im Wien Museum

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Kopfdildo von Sexaktivistin und Schriftstellerin Karin Rick, 1990.

Ausstellungsansicht von "Sex in Wien" im Wien Museum

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Reportage zum „Kinderstrich“ im Prater, Zeitschrift „Basta“ August 1990

Ausstellungsansicht von "Sex in Wien" im Wien Museum

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Käfig aus dem ehemaligen schwulen Fetischclub „lo:sch“ um 2000. Der Club hat nun geschlossen - der Käfig wird allerdings in einem anderen Etablissement bald wieder verwendet.

Ausstellungsansicht von "Sex in Wien" im Wien Museum

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So treiben es die Österreicher gerne - laut Umfragedaten aus dem Jahr 2010

Ausstellungsansicht von "Sex in Wien" im Wien Museum

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Werbeplakat für den Film „Josefine Mutzenbacher“, Deutschland 1970. Die deutsche Erstaufführung dieser bekanntesten Verfilmung des Mutzenbacher-Romans fand am 21. August 1970 statt. Der Film, dem zwei Fortsetzungen folgten, wurde zum Kassenerfolg und machte den ihm zugrunde liegenden Roman weit bekannt. Seite Hauptdarstellerin, die damals 26-jährige Wiener Modeschülerin Christine Schuberth, wurde in Folge zu einem Star des deutschen Sexfilms. (Text: Wien Museum)

Ausstellungsansicht von "Sex in Wien" im Wien Museum

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Plakat „Wien ist andersrum. Jörg ist schwul“, 2000. Aus Protest gegen die schwarz-blaue Bundesregierung plakatierte das Wiener Kultur- und Entertainmentfestival „Wien ist andersrum“ im Jahr 2000 markige Sprüche, die eine politische Strategie der FPÖ persiflieren: Abfällig intendierte Behauptungen über bekannte Persönlichkeiten wurden ohne Rücksicht auf einen nachprüfbaren Wahrheitsgehalt veröffentlicht. (Text: Wien Museum)

Ausstellungsansicht von "Sex in Wien" im Wien Museum

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Fotoserie „Sex und Raum“ von Klaus Pichler zeigt Bordelle, Peepshows, Swingerclubs, Laufhäuser etc.

Ausstellungsansicht von "Sex in Wien" im Wien Museum

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Ausstellungsansicht von „Sex in Wien“

Ausstellungsansicht von "Sex in Wien" im Wien Museum

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Kommune Kahlenberg von Hans Scheugl, 1974: Die Zeit der sexuellen Befreiung in Österreich