Captain Kirk befehligt Stealth-Zerstörer der US-Navy

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Der größte Zerstörer der US-Kriegsmarine, die „USS Zumwalt“, hat vor wenigen Tagen seinen Dienst aufgenommen. Das 4,4 Milliarden Dollar (3,9 Mrd. Euro) teure Schiff, das im futuristisch anmutenden Stealth-Design gebaut ist, hat auch den passenden Kapitän: Dieser heißt nämlich so, wie der Kapitän in der Science-Fiction-Serie „Star Trek“ („Raumschiff Enterprise“), Captain Kirk.

Der größte Zerstörer der US-Navy, die U.S.S. Zumwalt

APA/AP/Robert F. Bukaty

James A. Kirk sagte laut „New York Times“: „Natürlich bin ich immer wieder wegen des Namens aufgezogen worden.“ Leute würden ihm den „Star Trek“-Spruch „Du gehst dorthin, wohin noch nie jemand vor dir gegangen ist“ in Erinnerung rufen.

Unterwegs zu Heimathafen San Diego

Die 15.000 Tonnen schwere Zumwalt kommt mit der kleinsten Mannschaft in der Geschichte der US-Navy seit den 1930er Jahren aus: 147 Offiziere und Matrosen reichen für den Betrieb aus - rund die Hälfte anderer derzeit aktiver Zerstörer. Die „Zumwalt“ ist derzeit unterwegs von Bath (Maine) nach San Diego (Kalifornien), dem Heimathafen des Schiffs. In drei Monaten soll sie dort anlegen.

Die Klasse der Zerstörer, zu denen die „Zumwalt“ gehört, ist Teil eines 22,5 Milliarden Dollar schweren Programms. Diese sind auf See-Land-Attacken spezialisiert. In einem Bericht des US-Repräsentantenhauses wurde das Programm kritisiert: Zu viel Leistungsfähigkeit werde auf eine einzige Plattform gebaut, so das Urteil.