„Pokemon Go“-Datenhunger: Entwickler wollen beruhigen
Nachdem ein IT-Experte mit einer Warnung vor dem Datenhunger des neuen Spiels „Pokemon Go“ für Aufsehen gesorgt hat, versuchen die Entwickler zu beruhigen: Die App greife nicht auf den gesamten Inhalt des Google-Profils zu.
„‚Pokemon Go‘ ruft nur die Grundinformationen zum Profil ab (konkret den Benutzernamen und die E-Mail-Adresse), und keine anderen Informationen aus dem Google-Konto werden oder wurden genutzt oder gesammelt“, erklärte die Entwicklerfirma Niantic Labs in der Nacht auf heute US-Medien. Google habe das bestätigt.
Anfrage für Vollzugriff „Fehler“
Zugleich räumte Niantic ein, dass die „Pokemon“-App tatsächlich im Hintergrund den „vollen Zugang“ zu Google-Profilen angefragt habe. Das sei durch einen Fehler passiert. Google reduziere die Zugriffsmöglichkeiten für das Spiel von seiner Seite aus.
Seit das zwischen virtueller Welt und Realität pendelnde Spiel „Pokemon Go“ Anfang Juli in den USA, Australien und Neuseeland veröffentlicht wurde, sprengt die App nicht nur alle Downloadcharts - sie brachte auch die Aktie von Nintendo in spektakuläre Höhen. Während sich Spieler seit Tagen voll Euphorie in die Monsterjagd stürzen, sorgt die App auch abseits des Displays mit Vorkommnissen wie einem Leichenfund beim Spielen und via „Pokemon Go“ fingierten Raubüberfällen für Schlagzeilen.
Mehr dazu in App bringt Freude, Chaos und Geldregen