Alligatorhechte machen japanischen Burggraben unsicher
Alligatorhechte sorgen in Japan für Aufsehen. Im Graben der Burg von Nagoya trieben sich mindestens zwei der in Nordamerika beheimateten Fische herum und bedrohten das Ökosystem, wie die japanische Zeitung „Asahi Shimbun“ heute meldete.

Stan Shebs unter cc by-sa 3.0
Örtliche Beamte warnten vor den Eindringlingen, die bis zu drei Meter groß werden können und mit ihrer Doppelreihe großer Zähne im Oberkiefer den Karpfen und anderen Tieren im Burggraben den Garaus machen. Besucher der Burg sollten die Fische ja nicht angreifen, warnte Shojiro Sakai von der örtlichen Umweltbehörde. Er hatte zuvor einen 1,3 Meter langen Alligatorhecht gesichtet.
Tiere werden Jahr für Jahr größer
Die Tiere würden Jahr für Jahr größer. Doch alle Versuche in den vergangenen Jahren, die Süßwasserfische zu fangen, blieben bisher erfolglos. Exotische Tiere jeglicher Art sind unter japanischen Sammlern höchst begehrt. Wann und wie die Alligatorhechte in den Berggraben gelangten, ist unklar.