Ungarn auf „Brexit“-Spuren?
Ungarn bleibt in Sachen Flüchtlingspolitik mit der EU auf Konfrontationskurs. Nachdem Premier Viktor Orban bereits im Februar ein Referendum über die von der rechtskonservativen Regierung abgelehnten EU-Flüchtlingsquoten in den Raum stellte, gibt es seit Dienstag nun grünes Licht und mit dem 2. Oktober einen Termin für das umstrittene Referendum. Während Orbans nationalkonservative FIDESZ-MPSZ und die rechtsextreme Jobbik-Partei für ein Nein zur EU-Flüchtlingspolitik die Werbetrommel rühren, sieht die Opposition bereits einen ersten Schritt Richtung EU-Austritt.
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