Microsoft steigt in Cannabisgeschäft ein
Der Technologieriese Microsoft wird Teil des Geschäfts mit legalem Cannabis. Der Konzern kooperiert mit einem Start-up, das Software für die in den USA boomende Cannabisindustrie entwickelt.
Microsoft werde dabei helfen, die Software bei den zuständigen Stellen zu vermarkten, teilte das Unternehmen Kind Financial mit Sitz in Kalifornien gestern mit. Dabei geht es um Behörden, die Produzenten und Verkäufer von legalem Marihuana kontrollieren.
Laut US-Bundesgesetz ist der Verkauf von Cannabis in den USA zwar nicht erlaubt. Allerdings haben einige US-Bundesstaaten den Verkauf der Droge mittlerweile im Alleingang legalisiert. In Colorado, Oregon und Washington darf Cannabis bereits gehandelt werden. Kalifornien und eine Handvoll weiterer Bundesstaaten stimmen in diesem Herbst darüber ab.
Cloudservice für öffentliche Einrichtungen
Microsoft ist am besten für seine Software für PCs bekannt, darunter das Betriebssystem Windwos und die Office-Programme. Das Unternehmen investiert aber zusehends in das Geschäft mit Cloud-Computing und stellt Unternehmen eine Reihe von Onlineservices zur Verfügung.
Die Software von Kind Financial wird auf Microsofts „Azure Government“ laufen - ein Netzwerk, das Onlineservices für öffentliche Einrichtungen bereitstellt.