Verhältnis „ernsthaft beschädigt“

Nach dem fast einstimmigen Beschluss im deutschen Bundestag, die Verbrechen an den Armeniern im Ersten Weltkrieg als Völkermord einzustufen, droht der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nun Deutschland. Die Beziehung sei „ernsthaft beschädigt“ worden, so Erdogan. Auch die türkische Regierung schlug in eine ähnliche Kerbe. Der türkische Botschafter in Berlin wurde abgezogen, der deutsche Geschäftsträger in Ankara einbestellt. Erdogan befindet sich derzeit in Kenia auf Staatsbesuch, nach seiner Rückkehr sollen Konsequenzen beraten werden: Die Resolution werde noch „ernste Folgen“ haben, so Erdogan.

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