SPÖ keine „Selbstfindungsgruppe“
Seit der Schlappe des SPÖ-Kandidaten Rudolf Hundstorfer bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahl will die Kritik an SPÖ-Chef Kanzler Werner Faymann nicht verstummen. Mit „gewählt ist gewählt“ verwies Faymann auf seine Funktion als gewählter SPÖ-Chef und ging am Donnerstag in die Offensive. Fairness sei für ihn, wenn man hinter jenem stehe, den die Mehrheit gewählt habe. Er verwehrte sich gegen „Befindlichkeitsdebatten“, eine Partei sei keine „Selbstfindungsgruppe“. Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl stärkte Faymann den Rücken. Doch die Kritik wollte auch am Donnerstag nicht verstummen.
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