Hofburg-Wahl: Marschall schaffte nur 1.150 Unterschriften

Der Obmann der EU-Austrittspartei, Robert Marschall, hat keine Chance gehabt, in der ihm zugestandenen Nachfrist genügend Unterstützungserklärungen für die Bundespräsidentschaftswahl zu sammeln.

Er legte laut APA-Informationen insgesamt nur rund 1.150 vor. Ihm ging es zuletzt offensichtlich nicht mehr um die Kandidatur, sondern um die Anfechtung der Wahl.

Anfechtung angekündigt

Marschall selbst hatte die von ihm erreichte Zahl an Unterstützungserklärungen bisher nie verraten. Er hatte am Freitag einen Wahlvorschlag eingereicht und 3.600 Euro Kostenbeitrag bezahlt. Somit musste ihm die Bundeswahlbehörde die im Gesetz vorgeschriebene Nachfrist gewähren.

In einer Pressekonferenz kündigte er später an, die Wahl anfechten zu wollen. Das tat er schon 2014 bei der EU-Wahl - obwohl er es da mit der Liste EU-Stop auf den Stimmzettel schaffte. Er blitzte aber in allen Punkten ab.