Erster Zika-Fall in Südkorea
Erstmals ist das Zika-Virus bei einem Patienten in Südkorea nachgewiesen worden. Der 43-jährige Mann sei nach der Rückkehr von einer Reise nach Brasilien Ende der vergangenen Woche positiv auf den Erreger getestet worden, teilten die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention mit.
Der Patient habe zunächst über Fieber und Muskelschmerzen geklagt, später trat Ausschlag bei ihm auf. Er befinde sich in Quarantäne.
Das tropische Virus hat sich in den vergangenen Monaten rasend schnell vor allem in Lateinamerika ausgebreitet. Besonders viele Fälle wurden in Brasilien gemeldet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte Anfang Februar wegen Zika einen globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Der Erreger wird vor allem von bestimmten Stechmücken übertragen. Er steht im Verdacht, bei Neugeborenen zu Schädelfehlbildungen zu führen.