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Verschärfte Hitzewellen

Der Klimawandel ist Experten zufolge für eine Reihe verheerender Buschbrände in Australien verantwortlich. Ungewöhnlich früh einsetzende Hitzewellen hatten schon sehr früh in der laufenden Saison Buschbrände ausgelöst, wie aus einem Ende Jänner veröffentlichten Bericht des australischen Klimarats hervorgeht.

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2015 war nach Daten der US-Klimabehörde NOAA weltweit das mit Abstand heißeste Jahr seit Aufzeichnung der Wetterdaten 1880. Die Hitzewelle habe im Süden Australiens bedeutende Ernteausfälle sowie Verluste in Milliardenhöhe verursacht.

Buschbrände intensiviert

Die Buschbrände in Australien wurde dem Bericht zufolge durch den Klimawandel intensiviert, insbesondere durch sehr heißes Wetter. In Australien war der Oktober 2015 der heißeste jemals gemessene Oktober. „Die heißen Tage werden heißer ... und die Hitzewellen werden länger, häufiger und intensiver“, heißt es in dem Bericht mit Verweis auf frühere Studien. Die Buschfeuersaison ziehe sich in vielen Regionen nun schon über den australischen Sommer hinaus in den Oktober und den März hinein.

Feuerwehrauto

APA/AFP/William West

Buschfeuer haben im vergangenen Jahr großflächige Zerstörung hinterlassen

Bei einer Erhöhung der Meerestemperatur von ein, zwei Grad im Sommer könnten zudem Korallenriffe ausbleichen. Dieses Phänomen sei erst in den 70er Jahren beobachtet worden und wiederhole sich seitdem immer wieder. Zugleich bedrohe die Meeresversauerung die Korallen.

Australien ohne Plan

Wie eine Zukunft im Zuge des Klimawandels aussehe, sei zunehmend deutlich, meinte Klimaratschefin Amanda McKenzie, „weitere Buschbrände, weitere Hitzwellen und verheerendere Auswirkungen auf Australien“. Das Land habe keinen festen Plan, um den Ausstoß der Treibhausgase schnell und stark zu vermindern, kritisierte sie. Der unabhängige Klimarat hatte bereits 2013 gewarnt: „In Australien beeinflusst der Klimawandel sowohl die Häufigkeit als auch die Intensität der extrem heißen Tage. Das erhöht das Risiko von Buschbränden.“

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