SPÖ will Arbeitsmarktzugang über Lohn einschränken

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Die SPÖ will den heimischen Arbeitsmarkt entlasten und fordert dafür eine Reform der Entsenderichtlinie. Ein ungarischer in Österreich tätiger Arbeiter soll künftig gleich viel Lohn erhalten wie die übrigen in Österreich Tätigen. Zurzeit kann ein ungarischer Arbeiter zu günstigeren Konditionen als ein Österreicher beschäftigt werden.

„Wir sehen, dass etwa der österreichische Arbeitsmarkt durch die Flüchtlingssituation und offene Grenzen stark belastet wird. Daher streben wir eine Entlastung an. Ein Ansatzpunkt ist eine Reform der EU-Entsenderichtlinie, wie sie auch Bundeskanzler (Werner) Faymann fordert“, sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid laut einer Aussendung.

AK-Wien-Direktor polarisiert

Bereits zuvor ließ der Direktor der Arbeiterkammer (AK) Wien, Werner Muhm, mit der Einschätzung aufhorchen, er halte die Arbeitslosigkeit in Österreich für „in hohem Maß importiert“. Er stellte die EU-Personenfreizügigkeit infrage. Dafür kassierte er Lob und Kritik.

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