Zeman: Integration von Muslimen „praktisch unmöglich“

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Tschechiens Präsident Milos Zeman hat nach den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln vor der Aufnahme von Muslimen in Europa gewarnt. „Die Erfahrungen westeuropäischer Länder, wo es Ghettos (...) gibt, zeigt, dass die Integration der muslimischen Gemeinschaft praktisch unmöglich ist“, sagte Zeman heute in einem TV-Interview.

„Kulturelle Gemeinsamkeiten“

„Lasst sie ihre Kultur in ihren Ländern ausleben und nicht nach Europa bringen, denn sonst wird es so enden wie in Köln“, hieß es weiter. Integration sei nur möglich, wenn es kulturelle Gemeinsamkeiten gebe, sagte Zeman weiter. So sei es Vietnamesen und Ukrainern trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft gelungen, sich in die tschechische Gesellschaft zu integrieren, sagte Zeman.

Bisher nur wenige Flüchtlinge aufgenommen

Der 71-jährige Staatschef hatte sich schon mehrfach negativ über die in Europa eintreffenden Flüchtlinge geäußert. Vor zwei Wochen behauptete er, ihre „Invasion“ werde von der Muslimbruderschaft organisiert. Er warnte auch vor Dschihadisten unter den Flüchtlingen. Zeman warf den Flüchtlingen zudem vor, anstelle der tschechischen Gesetze das islamische Recht der Scharia zum Maßstab machen zu wollen. Bisher hat Tschechien allerdings nur wenige Flüchtlinge aufgenommen.