Zehntausende Argentinier protestieren gegen Regierung
Zehntausende Argentinier sind in Buenos Aires aus Protest gegen die Reformen der neuen konservativen Regierung auf die Straße gegangen.

APA/AP/Victor R. Caivano
Die Demonstration auf dem Plaza de Mayo vor dem Präsidentensitz richtete sich insbesondere gegen einen Versuch von Präsident Mauricio Macri, ein Gesetz seiner linken Vorgängerin Cristina Kirchner von 2009 abzuschaffen, das Monopole im Medienbereich verhindern soll.
Die Demonstranten warfen Macri die Einschränkung der Pressefreiheit vor. „Nein zur Zensur. Freiheit!“, stand auf Schildern der Menge. Die Wut entzündete sich auch an der Behandlung des prominenten Journalisten und Macri-Kritikers Víctor Hugo Morales, der am Montag von einem privaten Radiosender gefeuert worden war. Macri bezeichnete ihn als „fanatischen Kirchner-Anhänger“, auch wenn er betonte, die Regierung sei nicht interessiert daran, welcher Journalist wo arbeite.