185 Flüchtlinge stürmten bei Ceuta auf spanisches Gebiet

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Bei einem Ansturm auf die Grenzanlagen von Ceuta sind 185 Afrikaner von Marokko auf das Gebiet der spanischen Nordafrika-Exklave gelangt. Zwei Flüchtlinge kamen bei der Aktion in der Weihnachtsnacht ums Leben. Wie die staatliche Nachrichtenagentur EFE heute berichtete, nutzten die Flüchtlinge es aus, dass die Grenze wegen der Weihnachtsfeiertage weniger streng bewacht worden war.

Der Massenansturm - einer der größten seit mehreren Monaten - ereignete sich in den frühen Morgenstunden vor Sonnenaufgang. Nach Informationen der Zeitung „El Faro“ (Ceuta) kletterte ein Teil der Flüchtlinge von marokkanischem Gebiet aus über die Grenzzäune, ein anderer Teil schwamm im Meer um die Grenzbefestigungen herum.

Etwa 30 Flüchtlinge hätten sich bei dem Massenansturm verletzt, berichtete das Blatt. Die zu Spanien gehörende Stadt in Nordafrika hat 85.000 Einwohner und liegt an der Meerenge von Gibraltar.