Abschiebung nach Syrien
Kurz vor dem EU-Gipfel zur Flüchtlingskrise am Donnerstag und Freitag in Brüssel hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) heftige Kritik an der Türkei geübt. Das Land habe seit September Hunderte Flüchtlinge vor die Wahl zwischen Haft und Abschiebung zurück in die Krisengebiete Syrien und Irak gestellt. In den Haftzentren würde ihnen teils der Kontakt zur Außenwelt verboten. Ebenfalls brisant sind Schilder, die laut Amnesty beweisen, dass die Einrichtungen mit Geldern der EU finanziert werden. Die Türkei wies die Vorwürfe zurück.
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