Ägypten bleibt dabei: Sinai-Absturz kein Terrorakt
Die ägyptischen Behörden haben nach eigenen Angaben weiterhin keine Hinweise darauf, dass der Absturz eines russischen Passagierflugzeugs Ende Oktober über dem Sinai durch einen Terroranschlag verursacht wurde.
„Der technische Untersuchungsausschuss hat bisher nichts gefunden, was auf eine rechtswidrige Aktion oder einen Terrorakt deuten könnte“, erklärte das Luftfahrtministerium heute.
Russland geht weiter von Bombe aus
Nach russischer Ansicht wurde die Maschine durch eine Bombe zum Absturz gebracht. „Ich erinnere daran, dass unsere Geheimdienstexperten zu dem Schluss gekommen sind, dass es ein Anschlag war“, so Kreml-Sprecher Dimitri Peskow heute in Moskau. Es seien Bombenreste in dem Wrack gefunden worden.
Der Airbus A321 der russischen Gesellschaft Metrojet war am 31. Oktober vom ägyptischen Badeort Scharm al-Scheich in Richtung St. Petersburg gestartet und kurz darauf abgestürzt. Keiner der 224 Menschen an Bord überlebte. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sagte, sie habe das Flugzeug zum Absturz gebracht.