Musikalische Geheimwaffe nicht eingesetzt
Die Girlband Moranbong ist in medialer Hinsicht eine Ausnahme im sonst abgeschotteten stalinistischen Nordkorea. Bilder und Videos des musikalischen Aushängeschilds der Diktatur werden zuhauf verbreitet. Auch der erste Auslandsauftritt in China war bestens dokumentiert - von der Anreise bis zur überstürzten und ungeplanten Abreise.
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Am Freitag waren Moranbong - hier in ihrer offiziellen Dienstkleidung als Armeemitglieder - noch mit Proben in Peking beschäftigt. Nichts deutete auf eine Abreise hin.

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Leadsängerin Hyon Song Wol (l.) am Freitag in Peking: Sie verschwand ohne Angaben von Gründen für zwei Jahre aus der Band und kehrte ebenso ohne Angaben von Gründen zuletzt wieder zurück. Dazwischen gab es Gerüchte über ihre angebliche Erschießung wegen der Verbreitung selbst gedrehter pornografischer Videos.

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Ein typischer Moranbong-Auftritt im April

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Ein im Dezember verbreitetes Foto von Kim Jong Un mit seiner Frau, der Ex-Sängerin Ri Sol Ju, und Moranbong

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Moranbong bei ihrer Abreise aus Pjöngjang am Mittwoch

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Fototermin im Hotel in Peking am Donnerstag

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Moranbong bei einem Auftritt 2012 - seither wurden die Kostüme der Band viel konservativer, angeblich wegen der Eifersucht von Kims Frau

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Ein Foto von einem Moranbong-Auftritt, das im Dezember vom nordkoreanischen Regime veröffentlicht wurde

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Vor der überraschenden Abreise der Band aus Peking am Samstag

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Moranbong reisen unverrichteter Dinge aus China ab
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