Russland, USA und UNO beraten in Genf über Syrien-Konflikt
Vertreter Russlands, der USA und der Vereinten Nationen (UNO) kommen heute zu Gesprächen über den Syrien-Konflikt im schweizerischen Genf zusammen. Nach Angaben des russischen Vizeaußenministers Gennadi Gatilow nimmt auch der UNO-Sondergesandte Staffan de Mistura an dem Dreiertreffen teil.
Erneut soll es bei den Gesprächen um einen Versuch gehen, eine politische Lösung für Syrien zu finden, das seit dem Frühjahr 2011 in einem Bürgerkrieg versinkt. Das Dreiertreffen reiht sich ein in einen in Wien beschlossenen Fahrplan zur Beendigung des Konflikts.
Noch in diesem Monat, möglicherweise Ende kommender Woche, soll außerdem auf Diplomatenebene eine weitere internationale Syrien-Konferenz in New York stattfinden.
Opposition erzielt erste Einigung
Hinter verschlossenen Türen kam unterdessen Syriens zersplitterte Opposition auf dem Weg zu einer Einigung erste wichtige Schritte voran, ringt aber weiterhin um eine gemeinsame Haltung für Gespräche mit dem Regime von Machthaber Baschar al-Assad.
Bei der gestrigen Konferenz in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad vereinbarten die Regimegegner einen Katalog mit Prinzipien für das künftige Syrien und bildeten ein Gremium mit 25 Mitgliedern unterschiedlichster Gruppen. Zugleich erlebte das Treffen aber auch einen Rückschlag: Eine der wichtigsten Rebellengruppen zog sich aus Protest zurück.
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