F: 2.500 Durchsuchungen seit Anschlägen von Paris
Seit den islamistischen Anschlägen von Paris sind in Frankreich rund 2.500 Wohnungen durchsucht worden. Wie die Nachrichtenagentur AFP gestern aus dem französischen Innenministerium erfuhr, gab es seit der Verhängung des Ausnahmezustands nach den Anschlägen vom 13. November 305 Festnahmen, wobei 267 Verdächtige in Gewahrsam genommen wurden.
354 weitere Verdächtige wurden den Angaben zufolge unter Hausarrest gestellt. Außerdem seien bei den landesweiten Razzien 398 Waffen beschlagnahmt worden, darunter 39 Kriegswaffen, hieß es.
Die Regierung hatte den Ausnahmezustand unmittelbar nach den Anschlägen verhängt, bei denen am 13. November 130 Menschen getötet und mehr als 350 weitere verletzt worden waren. Später wurde er bis Ende Februar verlängert. Er erlaubt insbesondere Durchsuchungen ohne richterlichen Beschluss auch in der Nacht, das Verbot öffentlicher Versammlungen sowie die Verhängung von Hausarrest für Gefährder.