Zeichen stehen auf Eskalation
Die Bilder Hunderttausender, die in den vergangenen Monaten den Weg über die Balkan-Route nach Europa gesucht haben, sind nach wie vor omnipräsent. Als Hintergrund der Massenflucht gilt die fehlende Aussicht auf Frieden in Syrien. Genannt wurden aber auch die trostlosen Bedingungen in den von der Flüchtlingskrise immer mehr überforderten syrischen Nachbarländern. Sich leerende Flüchtlingslager sucht man im Libanon dennoch vergeblich. Mit geschätzten zwei Millionen ist die Flüchtlingszahl im Vergleich zum Vorjahr unverändert hoch. Sehr wohl verändert sich die ohnehin hoffnungslose Lage der Hilfesuchenden: „Es wird schlimmer“, so der Leiter eines Hilfsprojektes bei einem Besuch von ORF.at.
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