Tiefe Gräben zwischen Mitgliedsstaaten
Seit Monaten kommt die EU nicht aus der Krise: In der Debatte über die Verteilung von Flüchtlingen in Europa herrscht ebenso Uneinigkeit wie im Umgang mit der Terrorbedrohung. Die Unterschiede in den Auffassungen besonders zwischen den ost- und den westeuropäischen Mitgliedsstaaten sind deutlich. Auch wenn etwa die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sagt, dass sie „im Moment noch nicht“ an ein „Kerneuropa“ denke und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker betont, das Wort nicht gerne zu gebrauchen: Das Konzept eines Europa der zwei Geschwindigkeiten, das bereits in den 80ern diskutiert wurde, scheint aktueller denn je.
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