Österreich will „angemessen“ reagieren

Bayern geht beim Thema Flüchtlinge auf Konfrontationskurs mit Österreich. Angesichts der stark steigenden Zahl von Flüchtlingen wolle die Regierung bereits am Freitag „Notwehrmaßnahmen“ beschließen, sagte der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) der deutschen „Bild“-Zeitung. Unter anderem könnten Flüchtlinge an der Grenze abgewiesen und nach Österreich zurückgeschoben werden. Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) kündigte eine „angemessene Reaktion“ Österreichs an, sollte Bayern seine Pläne umsetzen. Zudem warnte sie vor einer „humanitären Krise neuen Ausmaßes“. Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach sich gegen Seehofers Pläne aus.

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