Al-Kaida-Ableger will 14 Soldaten in Algerien getötet haben
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.
Die Islamistengruppe Al-Kaida im islamischen Maghreb (AQIM) hat nach eigenen unbestätigten Angaben 14 algerische Soldaten getötet. AQIM bekannte sich zu dem Anschlag in einem gestern Abend ins Internet gestellten Schreiben, dessen Echtheit jedoch zunächst nicht bestätigt werden konnte.
Der Angriff ereignete sich 140 Kilometer südwestlich der algerischen Hauptstadt Algier, wie die Zeitung „El Khaber“ unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete.
Die Soldaten seien am Freitag auf einer Straße nach Tifran im Süden der Provinz Ain Defla in einem Hinterhalt attackiert worden. Das Verteidigungsministerium gab zunächst keine Stellungnahme ab. Es handle sich um die blutigste Attacke auf die Streitkräfte seit mehr als einem Jahr.