Deutsche Bank: US-Behörden ermitteln wegen Geldwäsche

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Im Skandal um mutmaßliche Geldwäsche bei der Moskauer Niederlassung der Deutschen Bank haben nun auch die US-Behörden ein Verfahren eingeleitet. Wie aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen verlautete, begann die New Yorker Finanzaufsicht DFS im Frühsommer mit eigenen Ermittlungen.

Russische Kunden sollen mit Hilfe von Deutsche-Bank-Mitarbeitern beträchtliche Summen aus dem Land geschafft haben, ohne es den Behörden wie vorgeschrieben zu melden.

Die Vorwürfe waren einen Tag vor der Hauptversammlung der Deutschen Bank Ende Mai bekanntgeworden. Die Deutsche Bank leitete nach eigenen Angaben eine interne Untersuchung ein und beurlaubte „eine kleine Zahl“ von Händlern in Moskau. Medienberichten zufolge schaltete das Geldinstitut selbst die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ein. Die Ermittlungen konzentrieren sich angeblich auf Transaktionen im Umfang von etwa sechs Milliarden Dollar (5,37 Mrd. Euro) aus den Jahren 2011 bis 2015.