Subtropenhoch bringt hohe Temperaturen
Die zweite große Hitzewelle des Sommers rollt auf Österreich zu. Während die erste Wochenhälfte eher unbeständig bleibt, präsentiert sich das Wetter am Wochenende hochsommerlich heiß. Ab Mittwoch breitet sich ein neues Subtropenhoch über Mitteleuropa aus. Wie bereits Anfang Juli sind Temperaturen von bis zu 39 Grad Celsius möglich.
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Denn extrem heiße und zunehmend schwüle Luft wird nach Österreich strömen. Der Höhepunkt der Hitzewelle ist aus derzeitiger Sicht für Freitag und Samstag zu erwarten. Die absoluten Hitzepole werden wohl wieder im Osten Österreichs liegen. Im Weinviertel und im Burgenland könnte es zu Hitzerekorden kommen.

ORF.at/Dominique Hammer
Wer kann, der sollte am Wochenende Abkühlung suchen
Im Osten und Süden scheint meist das ganze Wochenende die Sonne. Auch die Nordseite der Alpen von Vorarlberg bis ins Waldviertel zeigt sich hochsommerlich heiß. Zum Samstagabend hin herrscht allerdings in ganz Österreoch erhöhte Gewitterneigung und Unwettergefahr. Auch am extrem schwülen Sonntag warnen die Meteorologen vor heftigen Regenschauern und Gewittern. Nur östlich von Wien, Graz und Klagenfurt bleibt es mit bis zu 35 Grad bis zum späten Nachmittag brütend heiß.
Außergewöhnlich heißer Juli
Heiß soll es in der Woche danach weitergehen. Der Juli könnte somit in Summe ein überdurchschnittlich warmer Sommermonat werden. Das freut Wasserratten und Betreiber von Bädern gleichermaßen. Bereits Anfang Juli verzeichneten die städtischen Bäder der Stadt Wien das drittbeste Wochenende aller Zeiten. Exakt 220.135 Badegäste wurden am 4. und 5. Juli gezählt.
Vor allem im Freibad und am See birgt die brütende Hitze aber einige Gefahren in sich. Bei Kindern wie auch Erwachsenen könne die große Temperaturdifferenz zwischen dem Braten in der Sonne und dem Sprung ins kühle Wasser zu Herz-Kreislauf-Problemen führen, sagte der Chefarzt des Wiener Roten Kreuzes, Harald Hertz, gegenüber ORF.at.
80 Grad in parkenden Autos
Außerdem sollten Kinder mit einer Sonnencreme mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor geschützt werden. Ein T-Shirt allein reicht nicht als Schutz vor der Sonnenstrahlung. Die UV-Strahlen durchdringen das Gewebe. Außerdem sollen Kinder niemals länger als zehn bis 15 Minuten in der Sonne spielen oder im Wasser plantschen. Auch die Flüssigkeitsaufnahme ist extrem wichtig.
Im Auto sollte man Kinder und Haustiere unter keinen Umständen warten lassen, denn Autos können schon ab einer Außentemperatur von 25 Grad zu einer tödliche Gefahr werden. Innerhalb weniger Minuten hat es in einem geparkten Pkw bei direkter Sonneneinstrahlung zwischen 70 und 80 Grad.
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