Eklat vor 80.000 Besuchern
80.000 Menschen haben sich am Samstag anlässlich des 20. Jahrestages des Völkermordes im ostbosnischen Srebrenica versammelt und der Opfer gedacht. Als Serbiens Premier Aleksandar Vucic Blumen niederlegen wollte, kam es zum Eklat. Vucic wurde von aufgebrachten Demonstranten ausgepfiffen, ausgebuht und mit Gegenständen beworfen. Er musste geschützt von seinen Leibwächtern vom Gedenkort fliehen. Der langjährige Kosovo-Regierungschef Hashim Thaci konnte an der Gedenkfeier gar nicht erst teilnehmen. Bosnische Serben versperrten ihm die Durchfahrt.
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