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„Ergebnis natürlich zu respektieren“

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) ist vom Ergebnis des griechischen Referendums nicht überrascht. Die Griechen selbst hätten die Tragweite ihrer Entscheidung aber „möglicherweise nicht richtig eingeschätzt“.

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Nach dem Rücktritt des griechischen Finanzministers Gianis Varoufakis hofft Schelling, wie er im Ö1-Mittagsjournal sagte, auf ein besseres Gesprächsklima. Es sei schwer zu beurteilen, ob das Referendumsergebnis nun eher ein Weg von Europa oder eine bald konstruktivere Zusammenarbeit bedeute. Das Ergebnis sei „natürlich zu respektieren“ - mehr dazu in oe1.ORF.at.

Die Fragestellung kritisierte Schelling aber - die griechische Regierung habe schließlich nicht dargestellt, was ihr eigener Vorschlag sei, so der Finanzminister, der sich wunderte, dass ein Referendum binnen fünf Tagen organisiert werden konnte, und daran zweifelt, dass das hierzulande möglich sei.

„Schwieriger Weg“ für Griechenland

Griechenland brauche mit oder ohne Hilfsprogramme Reformen, sagte Schelling. „Und das wird ein harter und schwieriger Weg werden.“ Auch die Verhandlungsposition Griechenlands sieht Schelling nun nicht gestärkt, sondern vielmehr „schwieriger“. Niemand könne ohne Bedingungen Kredite zur Verfügung stellen. Die Lösung sei schon nah gewesen, nun sei Griechenland „unter besonderer Bedrängnis“. Die Euro-Partner seien „immer verhandlungsbereit“ gewesen, „den Tisch hat Griechenland verlassen“.

Schelling: Offen für Gespräche

Man bleibe offen für Gespräche, betonte der heimische Politiker. Sofern Vorschläge aus Griechenland vorliegen würden, werde man auf diese eingehen - nur „bisher gab es kaum tragfähige Vorschläge“. Am Dienstag gibt es den nächsten Sondergipfel der Euro-Finanzminister, bevor am selben Tag die Staatschefs erneut wegen Griechenland zusammentreffen. „Wir wollen helfen, nur das muss auch angenommen werden“, sagte Schelling in der Hoffnung auf ein besseres Gesprächsklima zwischen Griechenland und den anderen Euro-Staaten.

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