Zusagen bleiben, aber kein frisches Geld
Im Nervenkrieg um die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands hat am Sonntag auch die Europäische Zentralbank (EZB) den Druck auf Athen erhöht: Zwar entschied sie, die zugesagte Notfallhilfe für Griechenland aufrechtzuerhalten, neue Gelder soll es allerdings nicht geben. Die griechischen Banken werden seit geraumer Zeit durch diese Hilfen über Wasser gehalten. Für die Geldinstitute, von denen bereits in den vergangenen Tagen Milliarden Euro behoben wurden, wird es damit immer enger. Forderungen nach Bankferien und Kapitalkontrollen lehnt die griechische Regierung strikt ab. Noch am Abend soll es in Athen eine Krisensitzung geben.
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