Italien: Was Österreicher an der Adria ausgeben
750 Millionen Euro werden Österreicher und Deutsche an den norditalienischen Adria-Stränden in diesem Jahr ausgeben. Gerechnet wird mit 60 Millionen Übernachtungen in den Ferienorten in Friaul und Veneto, geht aus einer Studie des italienischen Verbands Think Tank Nord Est hervor. Das ist ein Drittel aller Übernachtungen ausländischer Touristen in der Gegend.
Klar die größte Gruppe
Österreichische und deutsche Besucher sind die stärkste ausländische Touristengruppe an den Adria-Stränden in Veneto und Friaul. Sie machen durchschnittlich 60 Prozent aller Urlauber aus, in einigen Ortschaften wächst dieser Prozentsatz auf 75 Prozent.
Zu den beliebtesten Badeortschaften deutschsprachiger Touristen zählen San Michele al Tagliamento, Caorle, Eraclea, Jesolo, Cavallino Treporti, Chioggia, Rosolina, Bibione, Lignano Sabbiadoro und Grado, ergab die Studie.
„Österreicher und Deutsche sind die wichtigsten Kunden für die Badeortschaften an der nördlichen Adria. Sie schätzen unser touristisches Angebot besonders. Wir wollen jedoch versuchen, Touristen auch aus Ost- und Nordeuropa zu gewinnen“, sagte der Präsident des Verbands, Antonio Ferrarelli.