22,4 Mio. Euro schwerer Kapitalschnitt bei Bene geplant

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Im Zuge des geplanten Einstiegs der Investoren Erhard Grossnigg und Ex-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein sollen die Bene-Aktionäre am 8. Juni in einer außerordentlichen Hauptversammlung einem 22,4 Mio. Euro schweren Kapitalschnitt zustimmen. Diese Details gehen aus der Tagesordnung der Einladung zur Hauptversammlung hervor.

Geplant sei demnach die Beschlussfassung über die vereinfachte Herabsetzung des Grundkapitals von 24,3 Mio. Euro auf 1,9 Mio. Euro durch Zusammenlegung von Stammaktien im Verhältnis 25:2 „zur Deckung eines sonst auszuweisenden Bilanzverlusts“. Gleichzeitig soll das Grundkapital um 18 Mio. Euro durch die Ausgabe von 18 Mio. neuen, auf Namen lautenden Stammaktien erhöht werden.

127 Mitarbeiter bei AMS angemeldet

Die Kapitalerhöhung soll „gegen Bareinlage unter Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre und ausschließlicher Zulassung der BGO Beteiligungsverwaltungs GmbH“ erfolgen. Die Bartenstein Holding und die grosso holding halten laut „FirmenCompass“ je 50 Prozent an der BGO.

Der angeschlagene Büromöbelhersteller Bene kämpft seit geraumer Zeit mit Verlusten. Zuletzt wurden 127 Mitarbeiter beim Arbeitsmarktservice (AMS) zur Kündigung angemeldet. Die Zustimmung der Streubesitzaktionäre zum Einstieg von Grossnigg und Bartenstein gilt aber als fraglich.