„Keine Option, sondern ein Armutszeugnis“

Die ersten Zelte sind bereits bezogen - die Debatte über die umstrittene „Notmaßnahme“ bei der Flüchtlingsbetreuung ist damit aber noch lange nicht beendet. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), die am Samstag die Zeltlager besuchte, verteidigte die Vorgangsweise und warf ihren Kritikern vor, nur Sprüche zu klopfen, aber keine Quartiere zu schaffen. Heftiger Gegenwind kommt weiter von den betroffenen Gemeinden. Scharfe Kritik gibt es zudem von der Opposition und den zuständigen Landesräten. „Zeltstädte sind keine Option, sondern ein Armutszeugnis“, heißt es zudem von den Hilfsorganisationen.

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