Karl Marx und die schwarze Kammer
„All the World’s Futures“ heißt das Motto der 120. Biennale von Venedig, die am Samstag ihre Pforten öffnet. Der Blick in die „Zukünfte“ der Welt fällt dabei denkbar unterschiedlich aus. Von Karl-Marx-Lesungen bis hin zum dunklen, stillen Pavillon von Österreich sind Positionen vertreten, die das Thema breit auslegen. Und weil schließlich auch die Gegenwart eine Zukunft ist - nämlich die der Vergangenheit -, dominieren kritische Kommentare zum Zeitgeschehen die Szenerie: von düster bis ironisch.
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