Sinkende Defizite, steigende Schulden

Die Sparanstrengungen der Euro-Länder zeigen mit Blick auf sinkende Staatsdefizite durchaus Wirkung - auf der Gegenseite werden die Schuldenberge immer größer. Das geht aus den am Dienstag veröffentlichten Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat hervor, der zufolge die Verschuldung der Euro-Zone im Vorjahr auf 91,9 Prozent des BIP bzw. rund 9,3 Billionen Euro stieg. Das größte Sorgenkind bleibt mit 177 Prozent Griechenland, gefolgt von Italien und Portugal mit jeweils über 130 Prozent. Österreich entfernt sich nicht nur bei den öffentlichen Schulden zusehends von der zulässigen Maastricht-Obergrenze - auch das Defizit legte deutlich zu.

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