Beamte: Verluste durch neue Besoldung werden ausgeglichen

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Die Verluste, die den Beamten durch das neue Besoldungssystem gedroht hätten, werden ausgeglichen. Darauf hat sich die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) mit der zuständigen Staatssekretärin Sonja Steßl (SPÖ) verständigt. Die GÖD-Bundeskonferenz habe heute ohne Gegenstimme der Begutachtung des entsprechenden Gesetzesentwurfes zugestimmt, teilte GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer (ÖVP) mit.

Außerdem soll nach Ostern mit Verhandlungen über ein gänzlich neues Dienstrecht für alle Beamten und Vertragsbediensteten inklusive eines neuen Besoldungsrechts mit höheren Anfangsgehältern und einem flacheren Anstieg der Gehaltskurve begonnen werden. Das bestätigten sowohl Neugebauer als auch das Büro Steßls gegenüber der APA.

Eine Vereinbarung zur Aufnahme der Verhandlungen soll jedenfalls demnächst unterzeichnet werden. Ein neues einheitliches Dienstrecht für alle Beamten und Vertragsbediensteten wurde schon seit vielen Jahren von mehreren Regierungen angestrebt, ist aber immer wieder aufgeschoben worden.

Beamtenversicherung verlor 15 Mio. Euro mit ÖVAG-Papieren

Die Beamtenversicherung (ÖBV) verlor 15 Mio. Euro mit Partizipationsscheinen der teilstaatlichen ÖVAG. Die Summe entspricht gemessen am Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) rund fünf Jahresgewinnen. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals mehr Geld verloren haben“, zitierte das Nachrichtenmagazin „Format“ den ÖBV-Chef Josef Trawöger. Eine gerichtliche Konfrontation ist dem Bericht zufolge unvermeidlich.