USA und Frankreich sehen noch Hürden bei Atomdeal mit Iran

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Die USA und Frankreich sehen bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm noch eine Reihe von Hindernissen. US-Außenminister John Kerry und sein französischer Kollege Laurent Fabius sagten nach einem Gespräch gestern in Paris, es gebe bei den Verhandlungen mit dem Iran zwar „Fortschritte“. Einige Fragen müssten aber noch gelöst werden.

„Lücken“ und „Meinungsverschiedenheiten“

Fabius sprach von „Meinungsverschiedenheiten“, Kerry von „Lücken“, die geschlossen werden müssten. Beide wollten im Anschluss mit ihren Amtskollegen aus Deutschland und Großbritannien, Frank-Walter Steinmeier und Philip Hammond, über das iranische Atomprogramm sprechen. Auch mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini sind Gespräche geplant.

„Solides Abkommen“ als Ziel

Kerry und Fabius hoben hervor, das Ziel der Verhandlungen mit dem Iran sei „ein solides Abkommen“, das dem Land zwar eine zivile Nutzung der Atomkraft erlaube, aber den Weg zur Atombombe verbaue. Der US-Außenminister betonte dabei, es sei ganz klar am Iran, nachzuweisen, dass sein Atomprogramm „friedlich“ sei. Es gebe keine „Dringlichkeit“ für „irgendein“ Abkommen, es gehe um das „richtige“ Abkommen. Fabius hob hervor, wenn das Abkommen „nicht solide“ sei, dann könnte dies die gesamte Region in die „Katastrophe“ stürzen; dann könnten auch andere Länder nach der Atomwaffe streben.

Teheran hatte sich zuvor optimistisch zu den Erfolgsaussichten der Atomverhandlungen geäußert. „Die Aussichten auf einen Erfolg stehen besser als die auf ein Scheitern“, sagte Außenminister Mohammad Javad Zarif laut der Nachrichtenagentur IRNA am Samstag. Ein Scheitern wäre allerdings „nicht das Ende der Welt“.