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Öltankwagen ging in Flammen auf

Wegen eines schweren Zugunglücks ist im östlichen US-Staat West Virginia eine ganze Ortschaft evakuiert worden. Laut Behördenangaben entgleiste am späten Montagabend (Ortszeit) ein mit Rohöl beladener Güterzug, Öl ergoss sich in den Kanawha-Fluss, zudem brach ein großes Feuer aus.

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Die Bewohner der Gegend von Powelltown Hollow wurden in Sicherheit gebracht. In der Nähe der Ortschaft Adena explodierten mehrere Waggons, meterhohe Flammen waren zu sehen, berichtete der Sender WCHS-TV. Ein Wagen stürzte auf ein Haus, das auch in Flammen aufging. Der Besitzer konnte sich barfuß ins Freie retten. Er wurde wegen Atemproblemen behandelt.

Notstand ausgerufen

Ansonsten sei niemand verletzt worden, erklärten der Bahnbetreiber und die Behörden. Rund 2.400 Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Der Zug mit 109 Waggons war den Angaben zufolge von Nebraska nach Virginia unterwegs.

Karte zeigt Unglücksstelle

APA/ORF.at

Der Zug entgleiste unweit von West Virginias Hauptstadt Charleston

Die Behörden riefen in der Region den Notstand aus. Angaben zur Unglücksursache lagen zunächst nicht vor. Zumindest ein Grund für die Entgleisung dürften die Wetterbedingungen gewesen sein: US-Medien berichten über einen Schneesturm, in den der Zug während der Fahrt geraten sei.

Zweites schweres Unglück im Februar

Bereits Anfang des Monats hatte sich in den USA ein schweres Zugsunglück ereignet: In einem Vorort von New York waren sechs Menschen ums Leben gekommen, als ein Vorortzug ein Auto rammte, das auf den Gleisen stand.

Die Fahrerin des großen Geländewagens sowie die fünf Passagiere des voll besetzten Zuges starben, als infolge des Zusammenstoßes in dem Zug Feuer ausbrach. Auf TV-Bildern waren das Autowrack und ein Teil des völlig ausgebrannten ersten Waggons zu sehen. Offenbar hatten sich die Schranken an einem Übergang geschlossen, einer der Schranken ging aber direkt über dem Auto nieder.

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