„Nicht einschüchtern lassen“
Das Attentat auf ein Cafe in der dänischen Hauptstadt, wo am Samstag eine Veranstaltung zum Thema „Kunst, Gotteslästerung und Meinungsfreiheit“ stattgefunden hat, hat für Entsetzen gesorgt. Politiker verurteilten den Terroranschlag auf Schärfste.
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Der französische Außenminister Laurent Fabius erklärte in einer ersten Stellungnahme, die Attacke habe sich gegen eine öffentliche Veranstaltung gerichtet, an der auch der französische Botschafter in Dänemark teilgenommen habe. Frankreich stehe auf der Seite der Behörden und des Volkes in Dänemark im Kampf gegen den Terrorismus, fügte der französische Außenminister hinzu.
EU verteidigt Recht auf Meinungsfreiheit
Die EU-Kommission verurteilte den Terroranschlag scharf. „Europa steht geschlossen mit Dänemark für Redefreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung ein. Europa wird sich nicht einschüchtern lassen“, hieß es am Samstagabend in einer in Brüssel veröffentlichten Stellungnahme zu dem Attentat. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien.“
Faymann: Meinungsfreiheit „mit aller Kraft verteidigen“
Auch Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) verurteilte das Attentat auf die Veranstaltung mit dem islamkritischen Künstler Lars Vilks. „Die Freiheit der Meinung, der Medien und der Kunst in Form und Ausdruck zählt zu den wichtigsten Errungenschaften unserer Gesellschaft. Wir werden diese mit aller Kraft verteidigen“, betonte der Bundeskanzler am Samstag.
„Den heutigen Anschlag verurteile ich auf das Schärfste. Den Hinterbliebenen des Opfers möchte ich im Namen der Österreicherinnen und Österreicher mein tiefes Mitgefühl aussprechen“, erklärte Faymann in einer ersten Reaktion in einer Aussendung.
Kurz und Mitterlehner betroffen
Auch Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) zeigte sich betroffen. In einer auf Englisch verfassten Twitter-Botschaft schrieb Kurz: „Furchtbare Nachricht aus Kopenhagen - mein tief empfundenes Mitgefühl für die Familien der Opfer. Dieser Terrorangriff wird nur unsere Entschlossenheit weiter festigen, die Meinungsfreiheit zu verteidigen.“
„Wir sind betroffen über den Anschlag in Kopenhagen.“ Mit diesen Worten reagierte Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) auf den Terrorakt. „Er stellt einen erneuten Angriff auf die freie Welt und ihre Werte wie Freiheit und Toleranz dar. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen“, so Mitterlehner in einer Aussendung.
Zeichner Westergaard wütend über Tat
Der dänische Zeichner Kurt Westergaard zeigte sich schockiert über den Anschlag. „Das ist ja ganz furchtbar“, sagte er am Samstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). „Vielleicht konnte man es erwarten nach dem, was in Paris geschah, aber es ist doch ganz nah. Mein erstes Gefühl war: Ich wurde ganz wütend.“
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