Raiffeisen Bank International will Töchter rasch loswerden

Nach dem Beschluss eines dramatischen Schrumpfkurses will die Raiffeisen Bank International (RBI) ihre Töchter in Slowenien und Polen möglichst rasch loswerden. Bankchef Karl Sevelda gab sich gestern „zuversichtlich“, auf „reges Interesse“ zu stoßen. Zum Teil sei die Nachfrage bereits da: Für die in Tschechien und der Slowakei betriebene Onlinedirektbank gebe es 20 Interessenten, so Sevelda. Insgesamt sollen die Maßnahmen 1,9 Mrd. Euro an Kapital freisetzen - Ziel sei ein gestärktes Eigenkapital. Dafür sollen die Kosten reduziert werden, das soll auch mittels Kündigungen geschehen.

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