Homophobie erreicht neue Dimension

Die homophobe Diskriminierung in Russland durchdringt weitere Ebenen der Verwaltung: Nun sollen mit einer Gesetzesreform etwa alle Transsexuellen und andere mit „Persönlichkeitsstörungen“, etwa nicht näher definierte „Fetischisten“, vom Führerscheinerwerb ausgeschlossen werden. Nicht nur russische Psychiater wundern sich, was die Wahl der Geschlechterrolle oder sexuelle Präferenzen mit dem sicheren Lenken eines Fahrzeugs zu tun haben sollen. Die Führerscheinreform will offenbar noch mehr bewirken - nämlich der Bevölkerung generell Angst vor der Inanspruchnahme professioneller Hilfe bei psychischen Problemen machen.

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