Udo Jürgens’ Leichnam eingeäschert
Der Leichnam von Udo Jürgens ist in der Schweiz eingeäschert worden. Familienmitglieder und enge Freunde des Sängers nahmen bereits am Dienstag Abschied, wie sein Sprecher Thomas Weber gegenüber der Deutschen Presse-Agentur gestern sagte. Ebenfalls im kleinsten Kreis werde die Urne beigesetzt, bestätigte er entsprechende Zeitungsberichte.
„Es wird sicher auch eine Verabschiedung im öffentlichen Raum stattfinden“, sagte Weber. Solch eine Veranstaltung könne Tausende Fans anziehen und müsse daher erst genau geplant werden. „Die Familie trauert und wird Anfang des nächsten Jahres eine Vorstellung haben, wie alles ablaufen soll.“
In der Frage, ob es ein Ehrengrab für Jürgens geben solle, sei noch keine Entscheidung gefallen, so Weber außerdem. Jürgens war in seiner Wahlheimat Schweiz vor einer Woche bei einem Spaziergang zusammengebrochen. Er starb im Alter von 80 Jahren im Krankenhaus von Münsterlingen an Herzversagen.
Kartenrückgabe ab Jänner
Karten für die Tournee können ab dem 7. Jänner zurückgegeben werden. Die Fans bekommen an allen Vorverkaufsstellen ihr Geld zurück, wie Weber gestern sagte. Jürgens absolvierte zwischen Ende Oktober und Anfang Dezember den ersten Teil seiner „Mitten im Leben“-Tournee mit 26 Konzerten und 170.000 Zuschauern. Im Februar sollte eine zweite Serie mit 23 Auftritten beginnen, wovon drei in Österreich stattgefunden hätten.
Abschied im Klagenfurter Stadttheater
Kommenden Dienstag wird es im Stadttheater Klagenfurt von 10.00 bis 21.30 Uhr die Möglichkeit geben, sich von Udo Jürgens zu verabschieden. Ein Kondolenzbuch wird aufgelegt.
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