Schwulen-Doku „Der Kreis“ wird Schweizer Oscar-Kandidat

Der bei der Berlinale ausgezeichnete Film „Der Kreis“ ist der Schweizer Kandidat für den Auslandsoscar. Die Arbeit von Regisseur Stefan Haupt über die schwule Szene im Zürich der 50er Jahre verbinde gelungen dokumentarische und fiktionale Elemente, begründete das Bundesamt für Kultur in Bern gestern die Entscheidung. „Der Kreis“ erhielt im Februar einen Teddy, den schwul-lesbischen Filmpreis der Berlinale.

Am 15. Jänner gibt die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Los Angeles bekannt, welche fünf Filme in die Endauswahl für den besten nicht englischsprachigen Film kommen. Die Oscar-Verleihung ist dann am 22. Februar.

Österreich schickt „Das finstere Tal“ ins Rennen

Der österreichische Kandidat für den Auslandsoscar ist „Das finstere Tal“ von Andreas Prochaska. Seit ihrer Uraufführung im Rahmen der Berlinale wurde die vom ORF-koproduzierte Adaptierung des Romans von Thomas Willmann mit zwei Bayrischen Filmpreisen sowie Lolas in acht Kategorien ausgezeichnet.

Für Deutschland ist das Schiller-Epos „Die geliebten Schwestern“ von Dominik Graf im Rennen.