Vertuschungsvorwurf gegen Prediger
Vier Tage nach dem Einsturz eines religiösen Gästehauses in Nigeria steigen die Opferzahlen des Unglücks plötzlich stark. Die offiziellen Angaben aus Lagos, die sich inzwischen auf 62 Tote verdoppelt haben, könnten noch untertrieben sein - und das mit voller Absicht: Das offenbar fahrlässig gebaute Anwesen gehört dem Wunderprediger T. B. Joshua, der trotz krauser Thesen und religiöser Praktiken nicht nur Heerscharen von Jüngern anzieht, sondern mit seiner Synagogue Church of All Nations auch weite Teile der afrikanischen Politik unterwandert hat. Der Prediger spricht nun von einer „göttlichen Prüfung“.
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