Brüssel will offenbar Kreml besänftigen
Am selben Tag, an dem die EU die verschärften Sanktionen gegen Russland in Kraft gesetzt hat, hat Brüssel auch überraschend angekündigt, das Inkrafttreten des Freihandelsabkommens mit der Ukraine gleich um mehr als ein Jahr zu verschieben. Diese Entscheidung verkündete Handelskommissar Karel De Gucht am Freitag nach Verhandlungen mit der Ukraine und Russland. Brüssel kommt damit Moskau entgegen, das das Freihandelsabkommen entschieden ablehnt. Für De Gucht ist die Maßnahme „Teil des Friedensprozesses“ im Ukraine-Konflikt.
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