Von Beben besonders oft betroffen
China zählt zu den am meisten von Erdbeben bedrohten Ländern. Zur schwersten Katastrophe nach dem Zweiten Weltkrieg kam es 1976, als in Tangshan im Nordosten des Landes mindestens 255.000 Tote zu beklagen waren. Andere Schätzungen gehen sogar von bis zu 700.000 Todesopfern aus. Weitere größere Beben:
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April 2013: Bei einem Beben der Stärke 7,0 in Chinas Südwestprovinz Sichuan kommen rund 200 Menschen ums Leben. Mehr als 15.000 Menschen werden verletzt.
September 2012: In einer der ärmsten Regionen Chinas bebt die Erde gleich doppelt: Mehr als 80 Menschen kommen bei zwei Erdbeben an einem Tag in den Provinzen Yunnan und Guizhou ums Leben. Mehr als 800 Menschen werden verletzt und mehr als 400.000 Häuser zerstört. Die Stärke der Beben lag zwischen 5,6 und 5,7.
April 2010: Bei einem verheerenden Erdbeben auf dem tibetischen Hochplateau sterben rund 2.700 Menschen. Etwa 12.000 Menschen werden verletzt. Die Erdstöße der Stärke 7,1 überraschen die Menschen am frühen Morgen in der Provinz Qinghai. Die 100.000 Einwohner zählende Stadt Jiegu wird fast völlig zerstört.
Mai 2008: Bei einem Beben der Stärke 7,9 kommen mehr als 87.000 Menschen ums Leben. Die Erschütterungen bringen 5,3 Millionen Gebäude zum Einsturz und beschädigen weitere 21 Millionen Häuser, vor allem in der südwestchinesischen Provinz Sichuan. Risse in Hunderten Staudämmen gefährden mehr als 700.000 Anwohner.
Februar 2003: Ein Beben der Stärke 6,8 im Nordwesten Chinas tötet 268 Menschen. Nach offiziellen Angaben gibt es östlich der Handelsstadt Kashgar in der Region Xinjiang etwa 2.000 Verletzte. Mehr als 10.000 Menschen werden obdachlos.
Februar 1996: In Zentralchina sterben etwa 300 Menschen nach Erdstößen der Stärke 7,0. 3700 werden schwer verletzt. Im Nordwesten der Provinz Yunnan werden mehr als 260.000 Menschen obdachlos.
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