GML: Haben Strategie für Geldeintreibung

Russland will die vom Ständigen Schiedsgerichtshof in Den Haag angeordnete Entschädigung von 50 Milliarden Dollar an die ehemaligen Eigentümer des zerschlagenen russischen Ölriesen Yukos, das Unternehmen GML, nicht zahlen. Man werde alle rechtlichen Möglichkeiten nutzen, so der russische Außenminister Sergei Lawrow in einer ersten Reaktion. Auch der russische Ölriese Rosneft, der die Yukos-Filetstücke bekommen hat, weist mögliche Zahlungen von sich. Der Kläger GML gibt sich allerdings zuversichtlich, dass Moskau zahlen wird. Man habe eine Strategie zur Geldeintreibung. Der ehemalige Oligarch und Yukos-Eigentümer Michail Chodorkowski begrüßt den finanziellen Schlag gegen Moskau - auch wenn er kein Nutznießer ist.

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