„Aasgeier“ wollen Milliarden sehen
Am 1. Dezember 2001 hat Argentinien die Einstellung seiner Schuldenzahlungen verkündet. Die Folge war eine der größte Pleiten eines souveränen Staates - und ein Urteil des obersten US-Gerichtshofes macht nun deutlich: Die Gefahr einer weiteren Pleite ist für das Land nach wie vor nicht gebannt. Präsidentin Christina Kirchner zeigte sich am Dienstag zwar bemüht, die Gefahr einer neuerlichen Zahlungsunfähigkeit kleinzureden. Dem US-Urteil zufolge steht den klagenden, von Kirchner als „Aasgeier“ bezeichneten Hedgefonds allerdings noch im Juni eine milliardenschwere Rückzahlung zu - Geld, das das Land möglicherweise nicht mehr hat.
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